Schweizer Pianisten über Keith Jarrett

Feigenwinter

Seit rund zwanzig Jahren ist Keith Jarrett ist ein konservativer Musiker im besten und glücklichsten Sinn des Wortes. Die Jazzwelt ist heute voll von konservativen Musikern, aber KJ ist unter ihnen einer der überzeugendsten, weil (neben seiner riesigen Improvisationskraft) auch reflektiertesten und ehrlichsten. Anders als etwa Wynton Marsalis, dessen Musik mindestens zum Teil von ideologischen Überlegungen geleitet wird, ist KJ durch Spielfreude, Selbstbefragung und einer dadurch neu gefundenen Bescheidenheit zum Programm der Broadway-Songs gelangt. Seinem Wesen nach ist er ein Hippie, und das wesentlich mehr, als es die meisten waren, die sich ende der 1960er eher im Rock-Folk-Umfeld tummelten. Sein Hippietum äussert sich in den 70ern im Eklektizismus seiner Solokonzerte, später, noch bezeichnender, in seinen Versionen von Broadway-Songs. In beiden Fällen ist sein Programm der westlichen Fortschrittsdoktrin entgegengesetzt. Dieser gegenüber ist Jarrett skeptisch. Er hat seine Musik in den1970ern auf mehreren Geleisen weiterentwickelt, um sich in der zweiten Hälfte seines Schaffens dem Bewahren einer Tradition zu widmen, für die er selbst zu spät geboren wurde, um sie als noch wirklich lebendige zu erleben. Einer der bemerkenswertesten Beiträge von KJ ist seine Weigerung, sich entwickeln zu müssen. Er widersetzt sich musikalisch höchst beglückend und überzeugend dem westlichen Innovationszwang. Auch ich bedaure diese Weigerung zu einem Teil. Es ist schon erstaunlich: mittlerweile besteht schon mehr als die Hälfte der Zeit seiner Plattenveröffentlichungen aus Versionen von alten Melodien. Jede einzelne Aufnahme, die ich gehörte habe, ist wunderschön. Allein, ich muss sie nicht alle haben. Das ist aber auch nicht notwendig, und stützt auch KJs anti-evolutionäre Haltung. Seine Trio-Versionen von Broadwaysongs SIND eher, als das sie STREBEN. War es Angst, die eigene Erfindungskraft als Komponist und Konzepter könnte versiegen, die ihn zu diesem Programm trieb? Immerhin hat KJ in den 1970ern für seine beiden Quartette haufenweise phantastische Themen erfunden, wie gesagt, mehrgleisig schöpferisch gearbeitet, sowohl als Komponist wie als Improvisator. Nun versiegt bei Jarrett durch das Festlegen eines an sich konservativen Programmes natürlich keinesfalls sein schöpferisches Potential, was ja im Jazz nicht weiter erklärt zu werden braucht. Wichtiger ist schliesslich, was dieses Trio mit dem Material anstellt. Aber auch hier zeigt sich wenig Entwicklungsdrang, oder schöner und wohl auch treffender ausgedrückt, kein EntwicklungsZWANG. Viel mehr sind seine Ausformungen von Anfang an schön - und bleiben es. Es dürfte schwierig sein, die Aufnahmen aus rund zwanzig Jahren "Standards" im Blindtest chronologisch zu ordnen. Aber ist das überhaupt notwendig? KJs Antwort auf diese Frage steckt in seiner Musik selbst und lautet sicher nein, allein durch die lebendige Konstante der Spielweise dieses Trios.

Tatsächlich ist Jarrett in den 70ern mit etwas weltbekannt geworden, was Pianisten seit Jahrhunderten wohl schon immer taten, wenn sie an ihrem Instrument einfach ihren Ideen freien Lauf liessen. Das assoziative von KJs Form ist bestechend, ebenso der unbekümmerte Zugriff und die teilweise Durchmischung vergangener und lebendiger Musikstile. Ausserhalb der wirklichen Solokonzerte lebt diese Spielkultur auch noch in den inzwischen zwei Jahrzehnten seiner "Standards" weiter, nämlich in den Soloeinleitungen und den langausgedehnten Solo-Fade Outs.

KJs Hinwendung zu betont "akustischer" Musik in den1970ern ist ein erstes konservatives Bekenntnis. Diesem klanglichen Bekenntnis sollte in den 80ern ein weiteres, dann aber stilistisches, folgen. Tatsächlich ist KJ in den 70ern mit seinen akustischen Soloklavierkonzerten auch gleichzeitig Pop. Ob beabsichtigt oder nicht, lösten seine Solokonzerte auch bei Pophörern (den Fans des Köln-Konzerts) jenes "Zurück zur Natur"- Gefühl aus, was ja einer der wichtigsten Pfeiler des Hippietums war. So ist die Liebe von Rockfans für seine Solokonzerte in den 70ern zu verstehen. Genauso wie Folksängern hing auch KJs Solokonzerten das Image vom "echten", "natürlichen" an. Und mit KJs Begeisterung für Bob Dylan und dem in KJs Musik ohnehin hörbaren Einfluss der Folkbewegung schliesst sich damit ja auch ein Kreis. Schade ist, dass dieses Rock- und Folkelement in den 80ern zu einem grossen Teil verschwindet, da es ein wichtiger Teil von KJ ist. Es lebt im Trio seit den 80ern noch weiter in den Riffs, den modalen Intros und Extros zu Broadway-Songs, also einem Element, das Jarrett in seiner Jugendzeit ganz direkt als etwas neues und lebendiges kennengelernt und schon während seiner Zeit bei Lloyd gespielt hat. Die Kombination dieser beiden Speilweisen, um nicht zusagen Zustände, ist immer wieder auffällig. Gleich verhält es sich mit dem Free Jazz. Natürlich haben Musiker wie Dolphy oder Paul Bley auch schon vor KJ ohne Anstrengung eine Brücke zwischen Free und Bop geschlagen. Wo Jarrett zu Beginn der 1980er mit den Standars als Programm vor die Leute geht, ist sein Spiel dann näher beim gepflegten, homogenen Bill Evans als beim eher skizzierenden Paul Bley. Wenn es eine Entwicklung gibt in seinem Spiel ab 1980, dass ich zu beobachten glaube, dann jene eines zunehmend gepflegteren, weicheren, differenzierteren Klavierklanges, womit wir bei dem angelangt wären, nach dem unzählige Musiker und Hörer so süchtig sind. Hierbei gibt es etwas wichtiges zu relativieren. Der Klang von Jarrett ist ja zu einem grossen Teil auch der Klang seiner Plattenfirma ECM, ihres Produzenten, und vor allem seiner Toningenieure. Deshalb sind die Platten aufschlussreich, die Jarrett noch in den 70ern für die amerikanischen Firmen gemacht hat. Obwohl die Sensibilität seines Anschlages auch hier hörbar, weil schliesslich tatsächlich ist, klingen diese Aufnahmen weniger samtig und einlullend (im besten Sinn) als jene für die europäische Firma. Sie liefern möglicherweise einen realistischeren Eindruck davon, wie KJ in einem gewöhnlichen Zimmer auf irgendeinem Flügel klingen kann. Das ändert aber nichts daran, dass das Kunstprodukt des Jarrett-ECM-Klavierklanges absolut seinen musikalischen Sinn hat, da er die Musik von KJ sicher noch einmal mehr unterstützt.

Die Kultur der Broadway Songs (nicht ihrer Jazzversionen) ist ja schon lange tot, als Jarrett in den 60ern auf die Szene kommt. Das ist insofern bezeichnend, dass es KJ offenbar leicht fällt, sich etwas anzunehmen, was schon weit zurückliegt. Als KJ sich in den 1980ern voll den "Standards" widmet, handelt es sich um eine Kultur, die auch für ihn schon lange Vergangenheit ist. Tatsächlich hat er mit dem US-Quartett auch in den 70ern Broadwaymelodien gespielt, erst recht schon im Trio seiner Jugend, wo ohnehin schon Alles angelegt ist, was er später noch tiefer ausloten wird: neue Innerlichkeit, Free-Eskapaden, Rock 'n Roll- und Folk-Einfluss.

Mit 1970er Pop und Jazzrock aufgewachsen, erschienen mir Broadway-Standards, so wie sie an der Jazzschule gepflegt wurden, elend muffig. Man versuchte sich mit verkrampften und musikalisch irrelevanten Anstrengungen wie ausgetüftelten Arrangements oder Reharmonisationen der Melodien aus der Langeweile zu verhelfen, die aber nicht die Songs selbst, sondern eben der Umgang mit ihnen hervorrief. In diese Langeweile platzte zu Beginn der 1980er Jarretts "All The Things You Are" als eine glückliche Verkündung. Das glückliche an KJs Standardsprogramm war für mich, dass es deutlich machte, was für schöne Melodien, was für gute Songs das sind. Er spielte sie weniger vom Ehrgeiz geleitet, sie zu erneuern, als vielmehr, sie freizuwaschen von allerlei Unsinn, der mit ihnen seit dem einstweiligen Versiegen der Bop Tradition in den 1960ern angestellt wurde. Trotzdem kommt bei ihm nun alles zusammen, was er erlebt hat. Die Erfahrung mit Free Jazz hat ihn dazu gebracht, auch Ideen, die sich ausserhalb der Funktionsharmonik befinden, zuzulassen, was allerdings auch schon auf seinen ganz frühen Trioplatten der 60er zu hören ist. Sein immer schon vorhandener Sinn für das Einfache zeigt sich in der Interpretation der Themen und im Mut, ähnliche Ideen auch in den Improvisationen willkommen zu heissen. Alles in Allem bestand das Glück in der wieder freigewaschene Einfachheit dieser Stücke, auch wenn die Trioimprovisationen bisweilen sehr abenteuerlich geraten konnten. Es gibt unter amerikanischen Musikern, die über lange Zeit Broadway-Material aufgenommen haben, zwei beinahe gegenteilige Positionen. Am einen Ende ist Miles Davis, der dank seiner Mitspieler mit fortlaufender Zeit immer komplexere Ausformungen präsentierte. Am anderen Ende ist KJ, der schon auf "Standards Vol. 1" seine eigene Sprache hat, die er aber von da an grösstenteils bewahrt. Davis kommt noch aus der Broadway-Kultur heraus und löst sie in den 60ern auf, KJ taucht rückwärts in sie hinein und konserviert sie. "Konserviert" klingt für die meisten Musiker abwertend, ist aber von mir nicht so gemeint. Etwas vom bemerkenswertem an KJs Schaffen ist ja auch gerade seine Botschaft, dass Kunst, oder hier im engeren Sinn, Musik, sich nicht zu entwickeln braucht. Dem westlichen Innovationsdruck hält er die glückliche Konstante des lebendigen Bewahrens entgegen, und überzeugt dadurch, dass das, was er tut, eben direkt und wahrhaft zu uns kommt.

HPP

ja der jarrett. das ist so eine sache mit diesem unglaublich kreativen menschen. kürzlich lieh ich eine DVD der bibliothek aus. the last concert (solo) Tokyo.84' ? und ich durfte mich dieser kreativ sprudelnden energie ausssetzen, welche aus diesem menschen fliesst. unglaublich seltsam, dass jemand so kreativ sein kann. ich kann mich nur verneigen. sein sound ist unglaublich voll und brilliant und sofort erkennbar. sein timing umwerfend, seine lines scheinen sich nie zu wiederholen, seine technik scheint grenzenlos zu sein.........wie die töne harmonisch ineinander fliessen, super. seine faxen leider unaushaltbar, aber bei dieser musik ist es völlig egal. ich war überwältigt und ehrlich gesagt auch etwas deprimiert. wow ..chapeau! da ist wirklich ein meister am werk.

ich stehe vorallem auf den jungen jarrett.da hatte er noch etwas natürliches, junges, wie es brad mehldau hat. dieses ganze getue um seine person scheint ihn etwas durcheinander gebracht zu haben. Personenkult halt! obwohl man sagen muss, jarrett ist nie schlechter geworden , wenn nicht sogar besser. er hat eine welt erschlossen auf die viele pianisten neidisch sind, vorallem was seinen erfolg angeht.

the köln concert.........gelungen!! und gut verkauft!!

und schlaf gut.

charles loyyd war phänomenal.

gruss

hansp.

WIESENDANGER

ich glaube es wäre ziemlich ungerecht jarrett nicht sein genialität anzuerkennen. man mag seine musik mögen oder nicht, aber diese unglaublichen pianistischen und musikalischen fähigkeiten sind so selten zu finden.

jarrett war und ist wichtig für mich. es ist vorallem die platte "life between the exit signs", die mich bis heute fasziniert. dieses jonglieren des times zwischen free und tradition, diese wirklich frei fliessenden melodiebögen (im besten ornette`schen, harmolodischen sinn;-). man höre dieses intro von love no.1 dieser unglaublich, reiche klang, die rhythmische leichtigkeit der phrasen, die atonalen binnenstimmen. ich habe in vielen stunden versucht dieses intro zu lernen, ich kann die töne dynamisch genau so spielen, aber niemals mit dieser leichtigkeit. übrigens hats auf dieser aufnahme auch ein paar der unglaublichsten charlie haden solos.

jarrrett ein musiker, der über so lange zeit eine tiefwirkende kreativität aufrechterhalten konnte, finde ich schon sehr erstaunlich. ein jugendliches statement wie "facing you", einige seiner inspiriertesten solokonzerte (ein paar ausschnitte aus den "sun bear" oder das album "bremen/lausanne" - insbesonders das bremen konzert), oder auch gewisse momente des trios (peacock.de johnette). all the things you are intro (auf tribute), valse hot (auf der blue note box V), intro von "my funny valentine" oder "come rain or come shine" (auf still live). auch erwähnen möchte ich seine kompositionen für das amerikanische quartett (mit dewey redman) oder eine aufnahme, die es mir sehr angetan hat; "book of waves" (seine barokken oder ethnischen inprovisationen auf dem clavichord). dies nur eine kleine auswahl. aber meine platte bleibt "life between the exit signs".

noch ein paar kritische punkte:

jarretts gestöhne hat manchmal schon etwas störendes, manieriertes vielleicht, obwohl ich wirklich glaube, dass dies einfach zu seinem ausdruck gehört. er presst die musik förmlich aus sich heraus. hat auch etwas "medium"-haftes?!

jarrett steht losgelöst von der jazzgeschichte im raum. vielleicht ähnlich wie bach, am schluss einer entwicklung. ein monument, wo geschichte stoppt.

ich glaube jarrrett scheitert am blues und an der ungeschliffenen rohheit des free jazz.

dies alles ein paar spontane gedanken, die mir in den sinn kommen. mit herzlichem gruss

chris

JPB

zu jarrett: keith jarrett ist für mich eine ausnahmeerscheinung. zweifelsohne gehört er zu den ganz grossen genies in der musikgeschichte. jarretts sensibilität in allen parametern seines musikmachens ist unvergleichlich. ob rythmisch ,harmonisch oder melodisch, seine musikalische vorstellungskraft scheint ohne limite zu sein. seine phrasierung ist so natürlich, es fliesst immer und sein spiel ist absolut spontan. auch hat man das gefühl, dass er mit jeder note kontinuierlich am erfinden ist. pianistisch steckt er im improvisationsbereich jeden in die tasche.nebst seiner stupenden virtuosität gelingt es ihm,mit ganz wenig tönen die schönste musik zu machen. sein schöner klang und seine enorme kontrolle über das instrument ist verblüffend. sicher hat er mit seinen standardsaufnahmen die heutige jazzwelt beinflusst. aber schon seine alten aufnahmen sind absolute meilensteine. er ist für mich der erste jazz-pianist der die klassische klaviertradition in seinen fingern hat.er spielt jazz wie man bach, mozart oder chopin zum klingen bringt. klar war da schon art tatum oder bill evans die sich sehr mit klassischer klaviertechnik befasst haben, doch ist für mich da immer noch mehr great-american-song- fundus im ausdruck. aufnahmen: so viele die unglaublich sind, ich hör mir von ihm das meiste an. das köln concert gefällt mir sehr, und es ist für mich klar, dass es in die geschichte eingegangen ist. diese eingängige und emotionell so ehrliche musik gefällt so vielen menschen. die bremen und lausanne konzerte sind mir noch lieber. diese beiden rezitals von 73' sind für mich die besten soloklavieraufnahmen überhaupt. jarrett ist eine wichtige inspirationsquelle für mich. ich begann ihn aber erst mit 21 jahren zu entdecken. sein gestöhne hat mich noch nie gestört...bei glenn gould stört es mich auch nicht... so viel für den moment, liebe grüsse jean-paul

LÜSCHER

> Liebe praktiziernde Liebhaber des Pianoforte > > Demnächst wird Keith Jarrett 60. Die baz hat mich gebeten, eine Umfrage > unter den hiesigen Pianisten zu starten: Was halten sie von Jarrett (Genie? > überschätzt? ...)? >>>ein überdurchschnittlich begabter pianist. stupende technik. wie so oft, sind die frühen aufnahmen die gewichtigen: facing you, quartett mit charles lloyd live in tallin, und ähnliche. hat das ruder des jazzpianos ergriffen und dem schiff eine neue richtung gegeben. zuerst empfand ich es als einzigartig, heute sehe ich eher die zusammenhänge mit dem frühen paul bley und bill evans. Gibt es Jarrett-Aufnahmen, die ihnen besonders wichtig > sind (Solo? Trio? Quartette? ...)? >>>siehe oben Wie halten sie es mit dem > berühmt-berüchtigen «Köln Concert»? >>>für mich ungeniessbar. War/Ist Jarrett für sie eine wichtige > Inspirationsquelle? >>>sehr, ja. der umgang mit groove, als alternative zu abdullah ibrahim, die melodik, nicht aber die virtuosität. Gibt es einige unter ihnen, denen sein Gestöhn auf den > Wecker geht? usw. >>>nein, das ist seine persönliche geschichte. wenn das seine mitspieler nicht aufregt, warum solls dann mich. gehört einfach dazu, ist auch nicht immer gleichermassen präsent.

>>>das eigentlich bewundernswerte an jarrett ist das interplay mit peacock und vor allem dejohnette. da hat er mitspieler, die ihm absolut ebenbürtig sind und spielt trotz grosser physischer präsenz absolut durchsichtig und faszinierend! hat so auch dem begriff der live-aufnahmen neu bedeutung gegeben.

>>man kann sich auch von jarrett wieder lösen. die pianogeschichte geht weiter. letzthin habe ich das radio eingeschaltet und einen pianist gehört, den ich nicht zu kennen glaubte (es gibt heute viele jarretts!) und den ich absolut langweilig fand. es war jarrett in der mailänder scala.

herzlichen gruss und machs gut - fredi (schickst du mir eine kopie deines artikels? danke

BRÄTSCH

lieber tom

hier meine antwort: keith jarrett scheint ein intelligenter meisterphrasierer mit kindlich unverbrauchter freude an der musik zu sein, der eine läppische melodie zu etwas besonderem machen kann - allein schon für diese kombination bewundere ich ihn.

herzlich

nik